Wirtschaftsberatung 1

Drohende Insolvenz abgewendet

Der Inhaber eines Schreibwarengeschäfts wandte sich verzweifelt an uns: Sein Ladengeschäft musste aufgrund eines erheblichen Wasserschadens für längere Zeit geschlossen werden. Das größte Problem dabei: Seine Einnahmen fielen weg, viele Kosten, z.B. die Miete, liefen jedoch weiter. Es drohte die Insolvenz.

Gemeinsam sichteten wir seine Geschäftsunterlagen, analysierten die Ein- und Ausgaben der letzten Jahre und Monate und kamen zu einem überraschenden Ergebnis: Der Verkauf im Laden warf so gut wie keinen Gewinn ab. Die meisten Einnahmen erwirtschaftete unser Mandant über das sogenannte Streckengeschäft, das heißt über den Versand seiner Waren.

Besser ein Ende mit Schrecken…

Die Lösung lag auf der Hand: Der Laden wurde endgültig geschlossen. Er verlegte seine gesamte Aktivität auf das Streckengeschäft.

Der Vermieter des Ladens ließ sich auf  die sofortige Auflösung des Mietvertrags ein; auch mit der Bank konnten wir eine zufriedenstellende Lösung für alle Parteien erreichen. Mit den Lieferanten wurden neue Zahlungsfristen für alte Verbindlichkeiten vereinbart; da unser Mandant ihnen neue Aufträge in Aussicht stellen konnte, waren sie äußerst kooperativ. 

Der Neuanfang 

Unser Mandant konnte sich ganz dem Ausbau des Streckengeschäfts widmen, insbesondere der Akquise neuer und attraktiver Kunden. Denn das Ladengeschäft, das vorher fast seine gesamte Zeit in Anspruch genommen hatte, gab es ja nicht mehr. 

Zusätzlich zu Materiallieferungen bietet er inzwischen Beratungsleistungen an, die bei seinen Kunden sehr gefragt sind.

 

 

Wirtschaftsberatung 2

Immer auf dem Laufenden  

Für einen unserer Mandanten erstellen wir monatlich die Finanzbuchhaltung und  werten sie betriebswirtschaftlich aus. Bei einer unserer Kontrollen fiel uns eine negative Entwicklung auf, die in absehbarer Zeit zu einem Liquiditätsengpass führen würde.

Wir informierten unseren Mandanten sofort. Um die Ursachen für diesen Abwärtstrend herauszufinden, empfahlen wir ihm, ein Kostenrechnungsprogramm in seine Finanzbuchhaltung zu integrieren. So konnten wir feststellen, welche Faktoren in seinem Unternehmen die wirtschaftliche Situation negativ beeinflussten. 

Die Kostenrechnung brachte für unseren Mandanten eine nur geringe zeitliche Mehrbelastung mit sich. Er musste lediglich seine Belege kennzeichnen und sie so den verschiedenen Kostenträgern zuordnen.

Bereits nach wenigen Buchungszyklen konnten wir die Fehlerquellen identifizieren und beheben. Die wirtschaftliche Lage des Unternehmens verbesserte sich.

Im Unternehmen war durch die früheren Fehlentwicklungen der Bedarf an zusätzlicher Liquidität entstanden.  Unser Mandant benötigte  ein Darlehen oder einen erweiterten Kontokorrentrahmen. Bei seiner  Hausbank musste er entsprechende Gründe darlegen und Auskunft über alle Maßnahmen erteilen, die er ergriffen hatte, um die Ertragskraft seines Unternehmens zu verbessern. Wir erstellten einen Liquiditäts- und Ertragsplan für die nächsten zwei Jahre und bereiteten das Bankgespräch vor.

Dank der vorgelegten plausiblen Unterlagen und der zusätzlichen mündlichen Erläuterungen verlief das Bankgespräch positiv. Der Kreditrahmen wurde erweitert. 

Unser Fazit

Mit Hilfe der regelmäßigen betriebswirtschaftlichen Auswertungen kann unser Mandant nun negative Entwicklungen frühzeitig erkennen, diese analysieren und beheben. 

Auch für die Bewertung seitens der Hausbank hat dieses Vorgehen positive Folgen: Im Unternehmen ist man bzgl.  der Geschäftslage ständig auf dem Laufenden - entsprechend plausible Zahlen können jederzeit vorgelegt werden. 

 

 

Fristenticker

10.08.2010 nächster Abgabetermin

für Lohn- und Umsatzsteuer